Erforsche Orte, die du nicht zu Fuß erreichen kannst!

Von einem Boot, einem Kajak oder einem Bellyboot aus zu angeln, bietet dir neue Erlebnisse und eine ganz andere Perspektive – nämlich vom Wasser aus. Ganz egal, ob du auf einem See, einem Fluss oder dem Meer angelst!

Verfolge deinen Traum, einen Hecht oder deinen eigenen Neujahrsdorsch zu fangen. Wenn du von einem Boot, einem Kajak oder einem Bellyboot aus angelst, ist beides und noch viel mehr möglich. Aber damit nicht genug! Angeln auf dem Wasser bietet dir auch einzigartige und unvergessliche Naturerlebnisse. Erforsche unbewohnte Inseln und andere Orte, die man zu Fuß nicht erreichen kann! Zögere nicht – wunderbare Abenteuer warten auf dich!

 

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Bellyboote und Pontonboote

Angeln von Bellybooten aus ist vor allem bei den Anglern sehr populär, die auf Seen oder an der Küste angeln. Man kann das Bellyboot im Auto aufbewahren, es im Handumdrehen mit einer Elektropumpe aufblasen und in See stechen. Mit dem Bellyboot kannst du neue Angelplätze erforschen oder bekannte aus neuen Richtungen angehen. An der Küste ermöglicht dir das Bellyboot, alle guten Angelplätze auch an Tagen mit Hochwasser, aufgewühltem Wasser oder ungünstiger Windrichtung zu besuchen. Bellyboote werden mithilfe von Flossen an den Füßen angetrieben. Man stößt sich nach hinten ab – auch während man angelt.

 

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Pontonboote sind die Luxusvariante der Bellyboote. Sie bieten einen besseren Komfort und eine größere Höhe. Zudem kann man sich effektiv von einem Angelplatz zum nächsten bewegen. Große Pontonboote können mit einem kleinen Elektro- oder Außenbordmotor versehen werden und eignen sich hervorragend für die dänischen Seen und Küsten. Sie sind auch robuster, was Wind und Wetter betrifft, und eröffnen dem Angler dadurch neue Möglichkeiten.

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Ausflugsboote auf dem Meer

Von Ausflugsbooten zu angeln ist etwas ganz Besonderes. Skipper von Fischkuttern bieten seit Generationen Angeltouren für jedermann an. In großen Teilen Dänemarks sind diese Touren nahezu Gemeingut. Die Ausflugsboote sind für viele eine einmalige Möglichkeit, die frische Luft auf dem Meer zu genießen und einen frischen Fisch für den Mittagstisch zu fangen.

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Von Ausflugsbooten angeln
Bei den Ausflugsboten handelt es sich meistens um große Boote oder Kutter. Sie stechen in See, damit man auf dem Meer mit der Angelrute Fische fangen kann. Dabei stehen meistens Dorsch, Seelachs und Plattfische auf der Speisekarte. Früher betrieben die Fischer von den Booten aus mit Angelruten Berufsfischerei. Heute hat die traditionsreiche Rutenfischerei einen hohen Erholungswert.

Wenn die Ausflugsboote aus den Häfen auslaufen, sind meistens frische Fische für die Küche daheim das Ziel. Der Großteil der Fischerei ist deshalb auf gute Speisefische ausgerichtet, die vom Boot aus leicht zugänglich sind. Dorsche und teilweise auch Plattfische sind diesbezüglich am interessantesten, da man sie an den meisten Orten antreffen kann. Für Fortgeschrittene werden auch längere Touren auf dem Skagerrak angeboten, auf denen nach Leng, Seelachs, Pollack, Seewolf und vielen anderen spannenden Arten geangelt wird.

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Die Küste neu entdecken

Von Pontonbooten, Bellybooten oder Angelkajaks aus zu angeln, kann unglaublich spannend und lehrreich sein und neue, ungeahnte Perspektiven eröffnen!

Boote und Jollen auf dem Meer und auf Seen

Viele Angler schätzen es, von kleinen Booten oder Jollen aus zu angeln.  Ob auf Seen oder auf dem Meer, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – Angeln von Booten aus macht Lust auf Angeln und weckt schöne Erinnerungen. 

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Von Booten aus auf Seen angeln

Jollen für das Angeln auf Seen sind ca. 10–14 Fuß lang und mit einem kleinen Benzin- oder Elektromotor versehen. Wenn du in Dänemark von einem Boot aus auf Seen angelst, wirst du oft die drei Raubfische antreffen, die in den dänischen Seen am häufigsten sind: Hecht, Barsch und Zander. Von Jollen aus wird am häufigsten nach diesen Fischen geangelt.

Man kann von Booten aus auch Schleppangeln. Dabei werden Wobbler, Gummitiere oder Naturköder in der Hoffnung hinter dem Boot hergezogen, dass ein Raubfisch anbeißt.

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Meeresangeln von Booten aus

Möchte man Spaß haben und zudem einen frischen Fisch fürs Abendessen fangen, ist Meeresangeln vom Boot aus genau das Richtige. Meeresangeln von Jollen aus ist extrem vielseitig, da man nach vielen verschiedenen Arten angeln kann. Wie bereits im Abschnitt über Ausflugsboote erwähnt, gibt es kaum Grenzen, welche Arten man finden kann – unter anderem Plattfische, Dorsch, Seelachs, Makrele, Hering und Lachs. 

Das Schleppangeln nach Lachs in den Gewässern um Seeland, Mön und Bornholm ist dabei ein besonders herausragendes Erlebnis. Die Ostseelachse finden im brackigen Wasser im Dreieck zwischen den drei oben genannten Inseln gute Verhältnisse vor. Sie lassen sich die Heringe und Sprotten schmecken, die in der Ostsee in großen Schwärmen vorkommen. Das Schleppangel-Festival „Trolling Master Bornholm“ zieht jedes Jahr tausende von enthusiastischen Schleppanglern und mehr als 400 Boote an. Das Festival ist einer der größten Schleppangel-Wettbewerbe Europas. Alljährlich werden dort Trophäenfische von mehr als 20 kg gefangen.

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An der Küste von Booten aus angeln

Es ist magisch, an der Küste von einem Boot aus zu angeln! Man ist dabei meistens auf der Suche nach blanken Meerforellen, die an den dänischen Küsten jagen. Wurfangeln mit Blinkern oder Fliegen sowie Schleppangeln sind dabei die bevorzugten Methoden.

An der Küste von Booten aus zu angeln wird unterschätzt – es kann extrem effektiv sein. Vor allem, weil man sich schnell von Angelplatz zu Angelplatz bewegen und so große Küstenabschnitte absuchen kann. Meistens ankert man und geht an Land, um von der Küste aus zu angeln – dies ist oft die optimale Vorgehensweise, da sich die Meerforellen genau dort aufhalten. Findet man ein Riff, das die Fische von der Küste fernhält, kann es auch effektiv sein, dort vom Boot aus zu angeln.

Die Meerforelle ist der inoffizielle dänische „Nationalfisch“. Nirgendwo sonst auf der Welt geht es den Meerforellen so gut wie in Dänemark – und nirgendwo sonst gibt es so viele zugängliche Küsten mit guten Fangmöglichkeiten.

Angelmethoden für das Angeln von Booten aus

Wurfangeln

Viele verschiedene Arten des Wurfangelns eignen sich für Hechte. Zu den populärsten Ködern zählen Spinner, Wobbler, Jerkbaits und Shads. Hechte reagieren stark auf Geräusche, Bewegungen und Vibrationen. Beim Wurfangeln kann die Geschwindigkeit des Köders entscheidend sein. Während der kalten Jahreszeit sollte sie in der Regel niedrig und im späten Frühjahr, Sommer und Herbst eher hoch sein. 

 

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Köderangeln

Mag man ruhiges Angeln, liegt es nahe, mit Schwimmern zu angeln. Unter dem Schwimmer sind ein Gewicht und zwei Drillinge angebracht. Der Köderfisch, in der Regel eine Plötze, wird an den Haken befestigt. Und dann heißt es warten.

Hechte, Zander und Barsche

Vertikalangeln kann sich für viele Arten der Fischerei eignen, aber vor allem für Hechte, Zander und Barsche.

Wenn du mit Köderfischen angelst, kannst du Schwimmer verwenden oder am Boden angeln. Wenn du mit Schwimmer angelst, musst du die Haken so anbringen, dass der Hecht sie nicht sofort spürt.

Vertikalangeln

Angelt man von einem Boot aus in tiefem Wasser nach Zandern, ist Vertikalangeln mit Jigs sowohl effektiv als auch unterhaltsam – und sehr spannend, da man einen kühlen Kopf bewahren muss, um den Zander dazu zu bewegen, anzubeißen. Bei der Suche nach den Fischen und den richtigen Tiefen ist ein Echolot sehr nützlich.

Schleppangeln

Schleppangeln kann man von Ruderbooten oder Motorbooten (mit Benzin- oder Elektromotor) aus. Beachte die Regeln für den See, in dem du angeln möchtest! Angeln von Motorbooten aus ist nicht auf allen Seen erlaubt.
Schleppangeln mit künstlichen Ködern oder Naturködern wie Plötzen kann eine effektive Art und Weise sein, große Wasserflächen abzusuchen. Ziehe deine Köder ca. 15–30 Meter hinter dem Boot her, dann kannst du sie am besten kontrollieren. Angle in unterschiedlichen Tiefen, falls du mit mehreren Ruten angelst – dann ist es einfacher, die Fische zu lokalisieren. Angle direkt unter der Wasseroberfläche, auf halber Tiefe und in Bodennähe, bis du die richtige Tiefe gefunden hast. 

Echolote und Elektronik

Angelt man von einer Jolle aus, ist es ein großer Vorteil, wenn man die Tiefen- und Bodenverhältnisse des Angelgewässers kennt. Die Tiefenkurven zeigen an, wenn sich Bodenverhältnisse ändern, die für die Fische entscheidend sind – nämlich wo sie Schutz und Nahrung finden. 

Möchte man mehr und größere Fische fangen, sollte man ein gutes Kombigerät aus Echolot und Kartenplotter verwenden. Man kann natürlich auch zwei Einzelgeräte verwenden. Dies hat aber keine zusätzlichen Vorteile. Lediglich die Größe der Bildschirme ist unterschiedlich. Moderne Angler möchten Echolot und Kartenplotter nur ungern entbehren! 

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Sicherheit auf See

Kontrolliere stets, ob du Schwimmwesten und dazugehörige Sicherheitsausrüstung benötigst!