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Informationen und Regeln

Wenn du in Dänemark angeln möchtest, musst du verschiedene Regeln beachten.

Mindestmaße und Schonzeiten

Interessante Links

Auf der Website der Dänischen Fischereibehörde kannst du sämtliche Informationen zu Mindestmaßen und Schonzeiten einsehen. 

Für viele Fischarten hat man Mindestmaße und/oder Schonzeiten festgelegt. Die Schonzeiten sollen sicherstellen, dass sich die Fische sammeln und laichen können – und so den Bestand aufrechterhalten können.

Fische, die von einem Fließgewässer ins Meer schwimmen, müssen dies ungehindert tun können. Deshalb gibt es Schutzzonen, in denen man nicht angeln darf. Die Schutzzonen liegen dort, wo Flüsse und Bäche ins Meer bzw. in Fjorde münden. Kontrolliere jedes Mal, ob dort, wo du gerne angeln möchtest, vielleicht eine Schutzzone liegt!

 

 

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Schutzzonen

Bevor du zu angeln beginnst, musst du überprüfen, ob in der Nähe Schutzzonen liegen.

Du kannst die Lage der Schutzzonen auf der Website der Dänischen Fischereibehörde (Fiskeristyrelsen) oder den Websites „Fangstjournalen“ oder „Havørred.com“ einsehen.

Der dänische Angelschein

Für die meisten Angelplätze in Dänemark wird der dänische Angelschein benötigt. Mit dem dänischen Angelschein darfst du so viel an den dänischen Küsten angeln wie du möchtest. Es gibt in Dänemark private Gewässer, für die der dänische Angelschein nicht gilt. Informiere dich über die Regeln, die dort jeweils gelten.

Mittel, die durch den Verkauf des staatlichen dänischen

  • Angelscheins eingenommen werden
  • Aussetzen von Fischen (z. B. Meerforellen und Steinbutte) Gewässersanierung, die die Entwicklung der Fischbestände unterstützt
  • unterstützt Neues Wissen über das Verhalten der Fische

Die Einnahmen aus dem Verkauf des dänischen Angelscheins werden u. a. zur Fischhege, zur Gewässersanierung und zum Aussetzen von Fischen verwendet. Der dänische Angelschein ermöglicht uns also, den Fischen in Dänemark zu einer besseren Zukunft zu verhelfen.

Man kann eine Jahreskarte, Wochenkarte oder Tageskarte kaufen und mit nur einem Angelschein in großen Teilen Dänemarks angeln – das ist einmalig! 2020 wurden mehr dänische Angelscheine als im Jahr zuvor verkauft. Das ist sehr erfreulich, weil es bedeutet, dass mehr Menschen angeln möchten, und dass mehr Geld zur Verfügung steht, um den dänischen Fischen zu besseren Lebensbedingungen zu verhelfen. Kaufe also bitte den dänischen Angelschein – und hilf den dänischen Fischen!

Du kannst weitere Informationen zu diesem Thema auf der Website der Dänischen Fischereibehörde einsehen.

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Angelethik

Was ist Angelethik? Es kann schwierig sein herauszufinden, was beim Angeln richtig oder falsch ist. Wir haben für dich einige ethische Spielregeln zusammengestellt, die du kennen solltest, wenn du dich an dänischen Gewässern aufhältst. 

Respektiere die Natur, die Grundbesitzer und die anderen Angler!

In Dänemark nutzen viele Angler aktiv die Natur. Deshalb müssen wir alle die Natur und die Tierwelt mit Respekt behandeln und unser Verhalten am Wasser überdenken. Bekanntmachungen und Gesetze geben die richtige Richtung vor. Es gibt aber auch viele ungeschriebene Gesetze, was das Verhalten in der Natur und die Rücksichtnahme auf gleichgesinnte Angler und die Fische, die wir fangen, betrifft. Die ungeschriebenen Gesetze können schwer zu verstehen sein, weil sie oft unterschiedlich ausgelegt werden. Die nachstehenden Punkte sollten in jedem Fall beachtet werden, wenn man angeln geht!

 

Verhalten in der Natur und Rücksichtnahme

Wo darf ich mich aufhalten?

Wo darf ich mich aufhalten? Du musst dir sicher sein, dass du an deinem Angelplatz angeln darfst. Du darfst grundsätzlich auf öffentlich ausgeschilderten Parkplätzen und – falls genug Platz ist – am Straßenrand parken. Halte genügend Abstand zu privaten Anwesen und gehe nur auf Wegen und entlang der Küste. 

Privatstraßen sind – privat. Daher darfst du auch dann nicht auf ihnen fahren, wenn du „nur“ angeln möchtest. Du darfst jedoch auf ihnen radeln oder gehen, um zum Gewässer zu gelangen. Ein weiter Fußweg zum Gewässer kann den Vorteil haben, dass du den Angelplatz für dich alleine hast. Frage den jeweiligen Grundbesitzer, ob du auf seinem Grundstück parken darfst oder ob du über sein Grundstück gehen darfst, um zum Gewässer zu gelangen.

Nimm Rücksicht

Halte stets Abstand und nimm Rücksicht auf andere Angler – egal, wo du angelst. Wie viel Platz Angler gerne haben möchten, ist individuell. Es kann auch Unterschiede geben, je nachdem, ob man von einer Mole aus, von einem Boot aus oder an der Küste angelt. Aber eines gilt immer – man passt aufeinander auf und nimmt Rücksicht auf andere! Frag den/die anderen Angler, falls du dir nicht sicher bist.

Nimm deinen Müll mit!

Müll gehört nicht in die Natur. Wenn du deinen Angelplatz verlässt, sollte er so aussehen, als wärst du nie da gewesen. Nimm deinen eigenen Müll mit nach Hause – und auch den Müll, den andere vielleicht hinterlassen haben. 

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Umgang mit den Fischen

Lass den Fisch im Wasser, wenn er wieder freigelassen werden soll. Kescher mit Gummimaschen können beim Umgang mit den Fischen von Vorteil sein.

Umgang mit den Fischen

Umgang mit den Fischen

Die Empfehlungen der Technischen Universität Dänemarks, wie man Fische schonend behandelt und wieder freilässt

Gefangene Fische müssen stets mit Respekt behandelt werden. Töte den Fisch so schnell und schonend wie möglich, falls du ihn mit nach Hause nehmen möchtest. 

Falls du den Fisch wieder freilassen möchtest, muss dies so schonend wie möglich geschehen. Lass den Fisch im Wasser und befreie ihn unter Wasser vom Haken. Wenn du richtig mit dem Fisch umgehst, hat er gute Chancen, ohne bleibende Schäden zu überleben.

„Gefärbte Fische“

Die sogenannten gefärbten Fische führen in Anglerkreisen oft zu Diskussionen. Bis zum Beginn der Schonzeit darfst du gerne gefärbte Fische mit nach Hause nehmen. Jeder Angler muss für sich entscheiden, ob er den jeweiligen Fisch mit nach Hause nimmt. Gefärbte Fische, die in Richtung „ihres“ Fließgewässers schwimmen, möchten flussaufwärts schwimmen und laichen. Daher lassen viele Angler gefärbte Fische wieder frei, wenn sie so nahe an ihrem Ziel sind.

Absteiger

Absteiger sind Fische, die flussaufwärts gelaicht haben. Da diese Fische viel Energie auf das Laichen verwandt haben, sind sie oft dünn und mager und daher als Mahlzeit nicht so interessant. 

Es gilt die ungeschriebene Regel, dass man schlanke Absteiger wieder freilässt, damit sie noch eine Chance bekommen – und damit generell weniger Meerforellen entnommen werden.

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